FÜHRUNGEN & WORKSHOPS

©ATAK, 2017

Der naive Krieg
Kunst.Trauma.Propaganda
23.08.19–05.01.20

Dialogischer Rundgang

Die Ausstellung widmet sich der kreativen Verarbeitung von Kriegserfahrungen in der Volks- und Laienkunst. Die Sammlung von Georg Barber / ATAK dokumentiert dabei ein ganz besonderes Genre der Erinnerungskultur: Persönliche Werke von Menschen in Kriegszeiten, die ihre Erlebnisse als Soldaten oder Gefangene in unterschiedlichen Ausdrucksformen künstlerisch thematisierten. Die gezeigten Zeichnungen, Gemälde und Modellbauten stellen eine intensive Nähe zu den Erfahrungen der Betroffenen her. Ihr zeitlicher Rahmen reicht über die beiden Weltkriege bis in die Gegenwart. In einem dialogischen Rundgang werden historische Zeitzeugnissen der Ausstellung zusammen mit Werken zeitgenössischer Künstler*innen, wie Moritz Götze, Helge Reumann, Clemens von Wedemeyer, Thorsten Brinkmann uvm. diskutiert. 

Buchbares Angebot für Gruppen:

60 Min, 70 €
90 Min, 90 € mit Zitadelle
zzgl. Eintritt p. P. 4,50 €, erm. 2,50 €
Gruppen ab 10 Personen p. P. 3,50 €
max. 25 Teilnehmende

Buchbares Angebot für Schulklassen:

60 Min, 55 €
90 Min, 75 € mit Zitadelle
Eintritt frei für Schulklassen, inkl. 2 Begleiter*innen
max. Klassenstärke

Buchung:
> 030 247 49 888
> museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Exerzierhalle. Stadtgeschichtliches Museum Spandau, Foto: dotgain

Krieg ausstellen, Demokratie leben!
Workshop für Schulklassen

Ausgangspunkt des Workshops sind die historischen Museen der Zitadelle. Anhand der ausgestellten Waffensammlungerarbeiten Schüler*innendie Geschichte der Militärstadt Spandauund die Rolle der hier ansässigen Rüstungsindustrie im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Dabei helfen spannende Quellen aus dem Museumsarchiv. Das zweistündige Projektformat soll Schüler*innen dazu animieren, geschichtliche und aktuelle Themen in Verbindung zu bringen. Dabei sind Fragestellungen zum Konflikt des globalen Waffenhandels, zu Demokratie und Wirtschaftssystemen, sowie dem Leben in einer globalisierten Welt unumgänglich. In ergebnisorientierten Workshopstationen erarbeiten die Teilnehmenden in Gruppen eine Intervention in den Ausstellungen, die bestehende Texte hinterfragt und mit aktuellen Informationen versieht.

Buchbares Angebot:

120 Min, 100 €
Eintritt frei, max. Klassenstärke

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Foto: Zitadelle Berlin, Friedhelm Hoffmann

Zitadelle 

Führung

Das älteste Gebäude Berlins, historische Museen und Ausstellungsort für moderne Kunst – die Zitadelle ist Kulturstandort und Geschichtsinsel. Mit ihrer außergewöhnlichen Historie hält sie für alle Besucher*innen spannende Entdeckungen bereit. Die Zitadellenführung gibt Einblick in die Geschichte und Architektur der Festung und führt Sie von den Baumeistern im 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Im Anschluss laden wir Sie ein, die weite Aussicht von der Spitze des Juliusturms zu genießen.

Buchbares Angebot für Gruppen:

60 Min, 70 €
90 Min, 90 € mit Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler.
zzgl. Eintritt p. P. 4,50 €, erm. 2,50 €
Gruppen ab 10 Personen p. P. 3,50 €
max. 25 Teilnehmende

Buchbares Angebot für Schulklassen:

60 Min, 55 €
90 Min, 75 € mit Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler.
Eintritt frei für Schulklassen, inkl. 2 Begleiter*innen
max. Klassenstärke

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Kopf des ehem. Lenin-Denkmals, Stadtgeschichtliches Museum Spandau, Foto: Friedhelm Hoffmann

Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler

Führung

Politische Macht, Identifikation, Erinnern und Gedenken – Denkmäler erfüllen viele Funktionen. Sie werden errichtet – und verschwinden wieder. In „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ erzählen uns rund 100 Originaldenkmäler mit interaktiven Medien die Geschichte der Stadt: Vom Aufstieg und Niedergang politischer Systeme und dem oft schwierigen Umgang mit ihrem Erbe im öffentlichen Raum. Zu den bedeutendsten Exponaten gehören das das 1898 bis 1901 errichtete Denkmalensemble der Siegesalle und der Kopf des 1970 enthüllten Friedrichshainer Lenin-Denkmals. Anfassen ist (meist) erlaubt!

Buchbares Angebot für Gruppen:

60 Min, 70 €
90 Min, 90 € mit Zitadelle
zzgl. Eintritt p. P. 4,50 €, erm. 2,50 €
Gruppen ab 10 Personen p. P. 3,50 €
max. 25 Teilnehmende

Buchbares Angebot für Schulklassen:

60 Min, 55 €
90 Min, 75 € mit Zitadelle
Eintritt frei für Schulklassen, inkl. 2 Begleiter*innen
max. Klassenstärke

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Öffentliche Termine auf Deutsch

Jeden Samstag um 11:00 »Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler«
Jeden Sonntag um 11:00 »Zitadellenführung«
60 Min, 3 € zzgl. Eintritt
Ohne Anmeldung

Jeden 3. Sonntag im Monat um 15:30 (15.09., 20.10., 17.11., 15.12., 19.01.)
»Zitadelle und ZAK – Zentrum für aktuelle Kunst«
90 Min, 3 € zzgl. Eintritt
Ohne Anmeldung


Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler
Inklusive Tastführungen

Die Zitadelle möchte alle Besuchende willkommen heißen. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkung sind folgende Ausstellungshäuser im Rollstuhl und mit Gehhilfe zugänglich: das Zeughaus, die Alte Kaserne, das Proviantmagazin, die Ausstellungssäle der Bastion Kronprinz, die Exerzierhalle, die Westkurtine mit dem Archäologischen Fenster – Burg Spandau und die Freifläche. Wir möchten Sie jedoch auf das Kopfsteinpflaster innerhalb der Zitadelle hinweisen, welches die Mobilität erschwert. Behindertengerechte Toiletten sind vorhanden.

Mit der Ausstellung „Enthüllt – Berlin und seine Denkmäler“ präsentiert die Zitadelle eine kulturhistorische Ausstellung mit politischen Originaldenkmälern, die einst das Berliner Stadtbild prägten. Der größte Teil der Objekte ist auch taktil erfahrbar und läd die Besuchenden ein, die Skulpturen beim Ertasten hautnah zu erleben. Zur Verfügung steht ein Audioguide, der Sie an den wichtigsten Stationen durch die Ausstellung begleitet. So erwarten Sie mitunter speziell angefertigte Miniaturmodelle und zwei Klangräume. Während in einem die Atmosphäre eines Sommertages auf der Siegesallee im Jahre 1907 akustisch erfahrbar gemacht wird, lässt sich in dem anderen der Geräuschpegel von der während des Nationalsozialismus geplanten Ruhmeshalle nachvollziehen. Zusätzlich wird es dank Schwingungen im Boden körperlich erfahrbar und somit zu einem sinnesübergreifenden Erlebnis.

Informationen zur Anmeldung und Buchungen finden Sie hier