BRÜCKE·MUSEUM

Ausschnitt: Max Pechstein, Junge mit Schneebällen und drei Nelken, 1937, Öl auf Leinwand, Privatbesitz © Max Pechstein Urheberrechtsgemeinschaft, Hamburg/Tökendorf

Flucht in die Bilder?
Die Künstler der Brücke im Nationalsozialismus
14.04.19–11.08.19

Die Ausstellung Flucht in die Bilder? beschäftigt sich erstmals kritisch und ausführlich mit der künstlerischen Praxis, den Handlungsspielräumen und dem Alltag der ehemaligen Brücke-Künstler im Nationalsozialismus.

Tausende Werke der Brücke-Künstler wurden 1937 aus deutschen Museen beschlagnahmt, da sie nicht dem nationalsozialistischen Kunstverständnis entsprachen. Etliche davon wurden in der Propaganda-Ausstellung Entartete Kunst gezeigt. Ausgehend von der Sammlung des Brücke-Museums verhandelt die Ausstellung kritisch die Schicksale der Brücke-Künstler sowie ihre künstlerische Praxis in den Jahren nach 1933.

Hier stellen sich Fragen wie: Welche Handlungsspielräume gab es und wie ist das Narrativ der inneren Emigration heute zu bewerten? Das letzte Kapitel der Ausstellung beschäftigt sich mit Leben und Werk der Brücke-Künstler in der unmittelbaren Nachkriegszeit und wird im benachbarten Kunsthaus Dahlem ausgestellt.

Buchbare Führungen für Gruppen:

60 min, 70 €
zzgl. erm. Eintritt
Eintritt bis 18 Jahre frei
Maximale Gruppengröße 20 Personen
Fremdsprachenzuschlag 10 €

> Ausstellungsgespräche für Schulklassen

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin