AUSSTELLUNGEN

Ausstellungsansicht „Preis der Nationalgalerie 2024. Pan Daijing, Dan Lie, Hanne Lippard, James Richards“, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, 7. Juni 2024 – 5. Januar 2025; Dan Lie in Zusammenarbeit mit jenen, die nicht Menschen sind, The Reek, 2024; Eine orts- und zeitbezogene Installation; Courtesy Dan Lie © Jacopo La Forgia

Preis der Nationalgalerie 2024
Pan Daijing. Dan Lie. Hanne Lippard. James Richards
07.06.2024 bis 05.01.2025

Pan Daijing, Dan Lie, Hanne Lippard und James Richards erhalten den Preis der Nationalgalerie, der im Jahr 2024 erstmals an vier Künstler*innen verliehen wird. Das neue Format nimmt den Gedanken der Ausstellung als kollektiven Austausch auf und strebt die Erweiterung der Sammlung der Nationalgalerie durch den Ankauf der vier Neuproduktionen an.

Die Preisträger*innen produzieren neue Arbeiten, die in der gemeinsamen Ausstellung im Hamburger Bahnhof gezeigt werden.

  • Pan Daijing arbeitet mit Klang, Performance, Installation, Choreografie und Film.
  • Die Kunst von Dan Lie setzt sich mit Fragen zu Ökologie und nicht-menschlichen Lebensformen auseinander.
  • Hanne Lippard nutzt primär ihre Stimme als künstlerisches Medium.
  • Der Filmemacher James Richards verbindet experimentelle Techniken mit einem Sinn für räumliches Arrangement.

  • Führung für Gruppen
    auf Deutsch & Englisch
    60 Min, 100 € zzgl. Eintritt
  • Führung für Schulklassen
    auf Deutsch & Englisch
    60 Min, 30 €
  • Buchung
    > 030 247 49 888
    museumsdienst@kulturprojekte.berlin

  • Öffentliche Führung
    auf Deutsch 12:00 & auf Englisch 13:00
    28.07., 25.08. & 29.09.2024


Naama Tsabar, Estuaries,Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, 2024, Performanceansicht / Performance view. Komponiert und aufgeführt von / Composed and performed by Julia Biłat, Gabriela Burdsall, Arone Dyer, Tatiana Heuman, Naïma Mazic, Rasha Nahas, Avishag Cohen Rodrigues, Sarah Strauss, Naama Tsabar. © Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin / Laura Fiorio

Naama Tsabar. Estuaries
12.04.2024 bis 22.09.2024

Naama Tsabars Kunst überwindet die Grenzen von Skulptur, Musik, Performance und Architektur: Der Hamburger Bahnhof präsentiert die Installations- und Performancekünstlerin mit ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung in Deutschland.
Die Ausstellung umfasst drei Werkkomplexe mit partizipativen Wand- und Bodenarbeiten, die vom Publikum auch als Instrumente klanglich aktiviert werden können. Die für die Ausstellung konzipierte Musikperformance entsteht in Zusammenarbeit mit sich als Frau definierenden oder nicht genderkonformen Musiker*innen aus Berlin und New York. Mit der Verwendung von Filz und Klang bezieht Tsabar sich auf Joseph Beuys, dessen Werke parallel in der Kleihueshalle gezeigt werden. Die Ausstellung ist der Auftakt einer Reihe zeitgenössischer Präsentationen im Dialog mit der Sammlungspräsentation von Beuys Werken. Naama Tsabar (geb. 1982, lebt und arbeitet in New York) erschließt in ihren interaktiven Werken versteckte Räume und Systeme, redefiniert geschlechtsspezifische Narrative und verschiebt das Seh-Erlebnis zu einem Moment aktiver Partizipation. Ihre Skulpturen und Installationen können vom Publikum oder in kollaborativ angelegten Performances als Instrumente bespielt werden. In dem transformatorischen Prozess zwischen Skulptur und Instrument, zwischen Form und Sound, wird das intime, sinnliche, körperliche Potential ihrer Arbeiten erfahrbar. Mit der Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen von weiblich oder non-binär definierten Performer*innen öffnet Tsabar neue Räume feministischer und queerer Geschichte.

  • Führung für Gruppen
    auf Deutsch & Englisch
    60 Min, 100 € zzgl. Eintritt
  • Ausstellungsgespräch für Schulklassen
    »Filz und Sound«
    60 Min, 30 € ggf. zzgl. Eintritt
    90 Min, 45 € ggf. zzgl. Eintritt

    (Eintritt frei für Bildungsgruppen und andere Berechtigte siehe > hier)
  • Buchung
    > 030 247 49 888
    museumsdienst@kulturprojekte.berlin

  • Öffentliche Führung
    auf Deutsch 12:00 & auf Englisch 13:00
    02.06., 16.06., 14.07., 28.07.,11.08., 08.09. & 22.09.


Ausstellungsansicht „Joseph Beuys. Werke aus der Sammlung der Nationalgalerie“, Hamburger

Joseph Beuys. Sammlungspräsentation
12.04.2024 bis auf Weiteres

Der Hamburger Bahnhof präsentiert den umfangreichen Bestand an Werken des Künstlers Joseph Beuys (1921–1986) in der Kleihueshalle. Mit 15 Schlüsselwerken erkundet der neue, erstmals in der Kleihueshalle ausgestellte Parcours das komplexe Werk und die Rezeption von Joseph Beuys. Zu den Arbeiten zählen neben dem Environment „DAS KAPITAL RAUM 1970–1977“ (1980) Skulpturen, Zeichnungen, Multiples und wegweisende Aktionen wie „I like America and America likes Me“ (1974). Die Präsentation spürt nach, wie Beuys mit seinem Werk das Wesen, die Materialität, die Sprache sowie die Wahrnehmung der Grenzen und Aufgaben der Kunst nachhaltig befragte. Zugleich kontextualisiert und vergleicht sie Beuys’ Vorstellung einer langsamen gesellschaftlichen Transformation mit historischen wie heutigen Gegenmodellen von Grace Lee Boggs, Angela Davis und Agnes Denes bis Donna Haraway. Die neue Dauerpräsentation findet anlässlich der großzügigen Schenkung der Familie des Sammlers Erich Marx statt.

  • Führung für Gruppen
    auf Deutsch & Englisch
    60 Min, 100 € zzgl. Eintritt
  • Ausstellungsgespräch für Schulklassen
    zu den Themen:
    »Ökologie und Nachhaltigkeit«

    60 Min, 30 € ggf. zzgl. Eintritt
    90 Min, 45 € ggf. zzgl. Eintritt
    (Eintritt frei für Bildungsgruppen und andere Berechtigte siehe > hier)
  • Workshop für Schulklassen
    »Wer wenn nicht wir«
    120 Min, 60 € ggf. zzgl. Eintritt
    (Eintritt frei für Bildungsgruppen und andere Berechtigte siehe > hier)
  • Buchung
    > 030 247 49 888
    museumsdienst@kulturprojekte.berlin

  • Öffentliche Führung
    auf Deutsch 12:00
    auf Englisch 13:00

    So 09.06., 23.06., 07.07., 21.07., 04.08., 11.08., 18.08., 01.09. & 15.09.


Sophie Calle, The Detachment, 1996, Farbfotografie und Buch, 2-teilig, 120 x 90 x 4 cm (Bild), © Staatliche Museen zu Berlin, Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Foto: Thomas Bruns / VG Bild-Kunst, Bonn, 2023

Nationalgalerie. Eine Sammlung für das 21. Jahrhundert 16.06.2023 bis auf Weiteres

Der Hamburger Bahnhof bietet ein vielstimmiges Panorama der Berliner Kunstszene und der Stadt an sich von der Schwelle zur Maueröffnung bis in die Gegenwart. Mit der Neupräsentation der Sammlung im Westflügel lädt der Hamburger Bahnhof das Publikum ein, gemeinsam über die Rolle von Kunst- und Kulturinstitutionen für Inklusion, Engagement und Wandel nachzudenken. In rund 80 Kunstwerken, darunter Gemälde, Arbeiten auf Papier, Skulpturen, Fotografien, Videos, spiegeln sich die gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Faktoren, welche die Stadt und die in ihr entstandenen künstlerische Praktiken geprägt haben. Zu den 60 gezeigten Künstler*innen zählen Sibylle Bergemann, Rainer Fetting, Isa Genzken, Mona Hatoum, Emeka Ogboh, Anri Sala, Selma Selman, Isaac Chong Wai und Ruth Wolf-Rehfeldt.