AUSSTELLUNG

© Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Alltag Zwangsarbeit 1938–1945

In Schöneweide steht das letzte in Berlin noch weitgehend erhaltene NS-Zwangsarbeiterlager. Gebaut für über 2000 Menschen, waren hier während des Zweiten Weltkrieges zivile Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen verschiedener Nationalitäten, italienische Militärinternierte bzw. italienische Zivilarbeiter und weibliche KZ-Häftlinge untergebracht. Mit der "Baracke 13" ist eine erhaltene Unterkunftsbaracke im Rahmen der Führungen zugänglich.

  • Öffentliche Führungen
  • Samstags und sonntags um 15:00 auf Deutsch
    120 Min, kostenfrei


Ausschnitt: © rotspanier.eu

»Rotspanier«
Spanische Zwangsarbeitende während des zweiten Weltkriegs

1939 begann für 140.000 republikanische Flüchtlinge des Spanischen Bürgerkrieges eine siebenjährige Odyssee durch die Konzentrations- und Zwangsarbeitslager des faschistischen Europas. Sie wurden Opfer von Internierung, Ausbeutung und Deportation durch das NS-Regime und durch das Vichy-Regime, in Frankreich, Deutschland, Nordafrika und auf den Kanalinseln. Die dreisprachige Ausstellung – französisch, spanisch, deutsch – präsentiert erstmals die Geschichte dieser vergessenen Zwangsarbeitenden des Zweiten Weltkrieges einem europäischen Publikum.

  • Öffentliche Führungen
  • Samstags und sonntags um 15:00 auf Deutsch
    120 Min, kostenfrei