SCHULANGEBOTE

Ständige Ausstellung Film, Marlene Dietrich, Foto: Hans Scherhaufer, Quelle: Deutsche Kinemathek

Geschichte des deutschen Films
Führung

Kostüme und Requisiten, Fotos, Drehbücher, Dekorationsentwürfe und Modelle, Kameras und Filmausschnitte – anhand einer Vielzahl unterschiedlichster Objekte wird in der Ständigen Ausstellung deutsche Filmgeschichte lebendig. In zwölf Räumen erzählt das Museum von den Anfängen des deutschen Kinos, von frühen Stars und von Klassikern wie DAS CABINET DES DR. CALIGARI und METROPOLIS, von der Blütezeit des deutschen Films während der Weimarer Republik und seiner Vereinnahmung im Nationalsozialismus. Die Ausstellung beschreibt die Lebenssituation deutscher Exilanten ebenso wie ihre Rückkehr nach Kriegsende. Zwei Räume sind dem deutschen Film von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart gewidmet. Ein Schwerpunkt der Sammlung ist der Nachlass von Marlene Dietrich.

Buchbares Angebot:

90 min, 65 €
120 min, 85 €
zzgl. 2 € Eintritt p. P.
Fremdsprachenzuschlag 10 €
max. 20 Teilnehmende

Zu folgenden Themenschwerpunkten können Führungen gebucht werden:

  • > Frühe Geschichte des deutschen Films - Pioniere und Klassiker
  • > Weimarer Republik und Nationalsozialismus - Film im historischen Kontext
  • > Film als Instrument der Propaganda
  • > Ikone Marlene Dietrich
  • > Die Filmstadt Berlin

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Ständige Ausstellung, „Nationalsozialismus“, Foto: Marian Stefanowski, Quelle: Deutsche Kinemathek

Ideologie und Manipulation im Unterhaltungsfilm

Film ist ein wirkungsmächtiges Medium. Bereits in der Frühzeit des Films wurde sein manipulatives Potenzial erkannt und von manch einer Regierung, Partei oder Institution instrumentalisiert. Eines der bekanntesten Beispiele für diese Praxis ist die Filmpropaganda der Nationalsozialisten.
Doch auch in aktuellen deutschen und internationalen Produktionen lassen sich ideologische Botschaften entdecken und propagandistische Intentionen herausarbeiten. Insbesondere Unterhaltungsfilme der Genres Action-, Kriegs- und Historienfilm transportieren, oftmals vom Zuschauer unbemerkt, Wertvorstellungen, Weltanschauungen und Handlungsempfehlungen, die kritisch hinterfragt werden müssen.
In einer Kombination aus Ausstellungsrundgang, Sichtung von Filmausschnitten und moderierter Diskussion gehen die Teilnehmenden der Frage nach, welche ideologischen oder propagandistischen Botschaften zeitgenössische Film- und Fernsehproduktionen transportieren, und mit welchen Mitteln dies geschieht.

Buchbares Angebot:

180 min, 125 €
Fremdsprachenzuschlag 10 €
max. Klassengröße
für Jugendliche ab 14 Jahren

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Ständige Ausstellung, Mediathek, Foto: Matthias Heib, Quelle: Deutsche Kinemathek

Smart Movie. Kreatives Arbeiten mit Handy & Co
Workshop

Der Umgang mit mobilen Multimediageräten wie Smartphone und Tablet gehört zum Alltag vieler Menschen. Diese Geräte dienen jedoch nicht nur der alltäglichen Kommunikation und der multimedialen Unterhaltung; sie sind außerdem regelrechte Kamerateams für die Hosentasche. Unkompliziert können mit ihnen grundlegende Techniken des Filmens und künstlerisch-kreatives Arbeiten mit audiovisuellen Medien erprobt werden.

Im Rahmen des Workshops entdecken die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung eines Filmprofis das Potenzial von Handy & Co: Zunächst wird das Drehteam organisiert, anschließend gemeinsam eine filmische Idee entwickelt und der dazugehörige Drehplan erstellt. Es folgt die Umsetzung, bei der unter Berücksichtigung filmischer Gestaltungsmittel Film- und Tonaufnahmen angefertigt und zum fertigen Clip montiert werden.

Die Ausgestaltung des Workshops kann auf die Interessen und Vorkenntnisse der Teilnehmenden abgestimmt werden. Folgenden Themen sind beispielsweise buchbar:

  • > Portrait – Wer bin ich und was macht mich aus?
  • > Metropole Berlin – Die Ästhetik der Großstadt inszenieren
  • > Black & White – Eine Hommage an den Stummfilm 

Buchbare Angebote:

240 min, 165 € bis max. 10 Personen
240 min, 330 € bis max. 20 Personen 
240 min, 485 € bis max. 30 Personen
ab 12 Jahren

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Ständige Ausstellung, „Metropolis“, Foto: Marian Stefanowski, Quelle: Deutsche Kinemathek

Trick und Technik
Führung

Wieso bewegen sich Bilder in Kino und Fernsehen? Wann lernten die Bilder sprechen und welche Tricktechniken wurden im Film verwendet? Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen zum Thema Trick und Filmtechnik bekommen die jungen Besucher während eines geführten Rundgangs durch die Ständige Ausstellung Film. Er beginnt bei den deutschen Filmpionieren, streift die frühen Jahre des deutschen Kinos und erklärt die Anfänge des Tonfilms. Anhand von Filmen wie dem Klassiker „Metropolis“ wird Einzelbildanimation in Handarbeit illustriert. Dieses speziell für Kinder entwickelte Angebot bietet an einzelnen Stationen die Möglichkeiten zum Anfassen und Erfahren. Das Angebot kann mit dem Workshop > Mein eigener Trickfilm kombiniert werden.

Buchbares Angebot:

60 min, 45 €
zzgl. 2 € Eintritt p.P. 
ab 8 Jahre

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Werner Krauß in DAS CABINET DES DR. CALIGARI, D 1920, Quelle: Deutsche Kinemathek

Zauberei!
Trickreiche Filme und magische Bilder

Filmgespräch

Film und Zauberei sind nahe Verwandte, beide machen Außerordentliches möglich: Unbelebtes wird lebendig, Gegenstände bewegen sich wie von Zauberhand, Übersinnliches wird sichtbar. Bereits in der Anfangszeit der Kinematografie wurde mit allerhand Tricks gearbeitet, und bis heute gehört das Zaubern mit Bildern zum Filmemachen. „Zauberei!“ führt die Teilnehmernden in die Welt und die Geschichte des Filmtricks ein: Bei einer kurzen thematischen Führung durch die Ständige Ausstellung lernen sie die Grundlagen der Filmtechnik und frühe Trickarbeiten kennen. Anschließend liefert ein Filmprogramm mit Beispielen aus mehr als 100 Jahren Filmgeschichte die Grundlage für ein gemeinsames Gespräch.

Buchbares Angebot:

180 min, 125 €
ab 8 Jahre
max. Klassengröße

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Legetrick: Bild für Bild zum eigenen Kurzfilm. Quelle: Deutsche Kinemathek

Mein eigener Trickfilm
Workshop

Trickfilme selber machen muss nicht schwer sein! Nach einer kurzen Einführung zur Funktionsweise des bewegten Bildes und zu verschiedenen Trickfilmtechniken entwickeln die Teilnehmer*innen das Drehbuch zum eigenen Trickfilm-Clip und setzen es anschließend filmisch um. Der Trickfilm-Clip wird mit zweidimensionaler Legetricktechnik Bild für Bild (Stop-Motion-Technik) mit Hilfe von Trickbox und digitaler Kamera hergestellt. Der Workshop kann mit dem thematischen Rundgang „Trick und Technik“ kombiniert werden.

Buchbares Angebot:

180 min, 125 € bis max. 12 Personen
180 min, 245 € bis max. 24 Personen
180 min, 365 € bis max. 36 Personen
ab 8 Jahre

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Lotte Reiniger bei der Arbeit. Foto: Kine Press, Quelle: Deutsche Kinemathek

Animation mit Schere, Licht und Fantasie (Silhouettenfilm)
Workshop 

In der Tradition der deutschen Trickfilm-Pionierin Lotte Reiniger und anderen Künstler*innen entsteht unter fachkundiger Anleitung von Animationsprofis eine fantasiereiche Geschichte. Zunächst inspiriert ein Blick in die Filmgeschichte bei dem ausgewählte Gestaltungsmöglichkeiten präsentiert und eigene gestalterische Ideen entwickelt werden. Im Anschluss entsteht eine eigene kleine filmische Erzählung im Stil des Silhouettenfilms.
Bei der Animationstechnik des Silhouetten- oder Scherenschnittfilms werden die Schattenrisse von selbst angefertigte Figuren - Pflanzen, Tiere, oder Fabelwesen – aber auch andere Materialien auf einer von unten beleuchteten Glasfläche in der Stop-Motion-Technik zum Leben erweckt und mit digitaler Technik zu einem Trickfilm montiert.
Das Programm wird durch professionelle Animationskünstlerinnen durchgeführt.

Buchbares Angebot:

180 min, 125 € bis max. 10 Personen
180 min, 245 € bis max. 20 Personen
180 min, 365 € bis max. 30 Personen
ab 8 Jahre 

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Ständige Ausstellung, „Spiegelsaal“, Foto: Marian Stefanowski, Quelle: Deutsche Kinemathek

Drehbuch, Storyboard und filmische Umsetzung
Workshop

Die Teilnehmenden beschäftigen sich in diesem Workshop mit dem Entstehungsprozess eines Films vom Drehbuch über das Storyboard bis hin zur filmischen Umsetzung. Zunächst werden ihnen Grundlagenkenntnisse filmischer Gestaltungsmittel vermittelt. Am Beispiel deutscher und internationaler Produktionen wie LOLA RENNT oder DAS WEISSE BAND werden anschließend die Storyboards zu einzelnen Drehbuchsequenzen sowie deren filmische Umsetzung analysiert. Gearbeitet wird mit Ausschnitten aus originalen Drehbüchern und Storyboards aus den Archiven der Deutschen Kinemathek.

Buchbares Angebot:

180 min, 125 € inkl. Eintritt
max. Klassengröße
ab 16 Jahren

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Filmrollen, Deutsche Kinemathek – DFFB-Archiv, Foto: Jürgen Keiper / Deutsche Kinemathek

Ein Film und viele Themen
Filmkurs

Filme sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Alltags. Man begegnet ihnen täglich: im Kino, im Fernsehen, auf DVD oder im Internet. Die gesellschaftliche Bedeutung des bewegten Bildes wird immer größer. Umso wichtiger ist es, einen Film mit seinen vielfältigen Facetten analysieren und thematisch, historisch und auch ästhetisch einordnen zu können. Die Filmkurse am Museum für Film und Fernsehen bieten hierzu die Möglichkeit.
Anhand eines ausgewählten Werks der deutschen Filmgeschichte werden die Teilnehmer im Umgang mit dem Medium Film geschult. Es wird sowohl mit Klassikern der Filmgeschichte als auch mit zeitgenössischen Filmen gearbeitet. Die jeweils dreistündigen Kurse setzen sich, abhängig vom gewählten Schwerpunkt, aus folgenden Modulen zusammen: Sichtung von Filmausschnitten, angeleitetes Filmgespräch, Recherche des Entstehungskontextes und der Rezeptionsgeschichte anhand von Ausstellungen, Archiv- und Quellenmaterialien, Vergleich des Films mit anderen filmischen und fotografischen Werken u. v. m.

Zu folgenden Filmen und Themen werden Filmkurse angeboten:

  • > Angst essen Seele auf
       (Thema: Filmsprache, ab 15 Jahre)
  • > Gegen die Wand/ Angst essen Seele auf
       (Themen: Migration und Identität, ab 15 Jahre)

Buchbares Angebot:

180 min, 125 €
max. Klassengröße

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Workshop im Seminarraum der Deutschen Kinemathek (© Deutsche Kinemathek/ Jurek Sehrt)

Film in der DDR - DDR im Film
Workshop

Während des Workshops setzen sich die Teilnehmer im Film anhand von Exponaten, Ausstellungstexten und dem Internetarchiv www.wir-waren-so-frei.de mit der deutschen Teilung, dem Leben in der DDR und den Ereignissen von der Friedlichen Revolution bis zur Deutschen Wiedervereinigung auseinander. Behandelt werden unter anderem Themen wie Filmpolitik in der DDR, die geteilte Filmstadt Berlin und die Friedliche Revolution im Spiegel der Medien, wobei folgende Fragen gemeinsam beantwortet werden: Welchen Einschränkungen waren Filmschaffende in der DDR unterworfen? Was war die DEFA und welche Funktionen übte sie aus? Welche herausragenden Filme entstanden in der DDR und warum wurden manche verboten? Welches Bild der DDR wird im Film entworfen und inwiefern spiegelt es Realitäten wider?Der Workshop vermittelt einen Überblick über die geschichtlichen Ereignisse rund um die deutsche Teilung und die politische Umbruchphase ebenso wie Grundlagen der Medienanalyse. Ergänzende Quellen-, Film- und Bildmaterialien erleichtern den Zugang zu den Themen.

Buchbares Angebot:

180 min, 125 € 
max. Klassengröße
Ab 15 Jahren

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Das UFA LAB, Foto: Thorsten Schwarz, © UFA LAB / Fraunhofer HHI 2017

Let's talk about Film
Filmgespräche

Zu einer Vielzahl von deutschen und internationalen Filmklassikern, aber auch zu zeitgenössischen Produktionen können in der Deutschen Kinemathek Filmgespräche gebucht werden: eine Kombination aus fachkundiger Einführung, digitaler Filmsichtung und moderiertem Auswertungsgespräch. Dabei kann ein Film beispielsweise unter inhaltlichen, ästhetischen oder ideologischen Aspekten analysiert, interpretiert und diskutiert werden.
Informationen zur Filmauswahl unter > bildung@deutsche-kinemathek.de

Buchbare Angebote:

120 bis 180 min, ab 125 €
max. Klassengröße
ab 14 Jahre

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Stadtspaziergang
Filmstadt Berlin

In einer Verbindung aus Führung durch die Ständige Ausstellung des Museums für Film und Fernsehen sowie einem Stadtspaziergang entdecken die Besucher*innen Vergangenheit und Gegenwart der "Filmstadt Berlin".
Während des Ausstellungsbesuchs erfahren die Teilnehmer*innen Näheres zu den Anfängen des deutschen Kinos, den Berliner Filmpalästen, frühen Stars und Filmklassikern wie DAS CABINET DES DR: CALIGARI und METROPOLIS. Die Blütezeit des deutschen Films im Berlin der Weimarer Republik wird ebenso angesprochen wie dessen Vereinnahmung während des Nationalsozialismus. 
Der Spaziergang führt anschließend an bedeutsame Orte der frühen Film- und Kinogeschichte und an Drehorte großer zeitgenössischer Kinofilme, in denen Berlin auch für andere Metropolen - darunter Moskau, New York oder Kabul - ausgegeben wurde. Zugleich vermittelt diese Führung Einblicke in die aktuelle Filmwirtschaft der Hauptstadt, die sich seit dem Mauerfall selbst zum internationalen Filmstart entwickelt hat.

Filmempfehlungen zum Thema:

  • > Berlin - Alexanderplatz (D 1931)
  • > Der Himmel über Berlin (BRD/ F 1987)
  • > Lola rennt (D 1998)
  • > Die Bourne-Verschwörung (USA 2004)
  • > Eins, zwei, drei (USA 1961)
  • > In weiter Ferne, so nah! (D 1993)
  • > Das Leben der Anderen (D 2006)

Buchbares Angebot:

180 min, 110 € (Preis nur in Verbindung mit einer Führung)
Fremdsprachenzuschlag 10 €
max. Klassengröße
Ab 16 Jahre

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin