FAMILIENANGEBOTE

Ständige Ausstellung, Mediathek, Foto: Matthias Heib, Quelle: Deutsche Kinemathek

Smart Movie. Kreatives Arbeiten mit Handy & Co
Workshop

Der Umgang mit mobilen Multimediageräten wie Smartphone und Tablet gehört zum Alltag vieler Menschen. Diese Geräte dienen jedoch nicht nur der alltäglichen Kommunikation und der multimedialen Unterhaltung; sie sind außerdem regelrechte Kamerateams für die Hosentasche. Unkompliziert können mit ihnen grundlegende Techniken des Filmens und künstlerisch-kreatives Arbeiten mit audiovisuellen Medien erprobt werden.
Im Rahmen des Workshops entdecken die Teilnehmenden unter fachkundiger Anleitung eines Filmprofis das Potenzial von Handy & Co: Zunächst wird das Drehteam organisiert, anschließend gemeinsam eine filmische Idee entwickelt und der dazugehörige Drehplan erstellt. Es folgt die Umsetzung, bei der unter Berücksichtigung filmischer Gestaltungsmittel Film- und Tonaufnahmen angefertigt und zum fertigen Clip montiert werden.

Die Ausgestaltung des Workshops kann auf die Interessen und Vorkenntnisse der Teilnehmenden abgestimmt werden. Folgenden Themen sind beispielsweise buchbar:

  • > Portrait – Wer bin ich und was macht mich aus?
  • > Metropole Berlin – die Ästhetik der Großstadt inszenieren
  • > Black & White – eine Hommage an den Stummfilm

Buchbare Angebote:

240 min, 180 € bis max. 10 Personen
240 min, 360 € bis max. 20 Personen
ab 12 Jahren

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Ständige Ausstellung Nationalsozialismus, Foto: Marian Stefanowski, Quelle: Deutsche Kinemathek

Ideologie und Manipulation im Unterhaltungsfilm

Film ist ein wirkungsmächtiges Medium. Bereits in der Frühzeit des Films wurde sein manipulatives Potenzial erkannt und von manch einer Regierung, Partei oder Institution instrumentalisiert. Eines der bekanntesten Beispiele für diese Praxis ist die Filmpropaganda der Nationalsozialisten.
Doch auch in aktuellen deutschen und internationalen Produktionen lassen sich ideologische Botschaften entdecken und propagandistische Intentionen herausarbeiten. Insbesondere Unterhaltungsfilme der Genres Action-, Kriegs- und Historienfilm transportieren, oftmals vom Zuschauer unbemerkt, Wertvorstellungen, Weltanschauungen und Handlungsempfehlungen, die kritisch hinterfragt werden müssen.
In einer Kombination aus Ausstellungsrundgang, Sichtung von Filmausschnitten und moderierter Diskussion gehen die Teilnehmende der Frage nach, welche ideologischen oder propagandistischen Botschaften zeitgenössische Film- und Fernsehproduktionen transportieren, und mit welchen Mitteln dies geschieht.

Buchbares Angebot:

180 min, 150 €
Fremdsprachenzuschlag 10 €
Max. 25 Teilnehmende
Ab 14 Jahren 

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Ständige Ausstellung, „Metropolis“, Foto: Marian Stefanowski, Quelle: Deutsche Kinemathek

Trick und Technik
Führung

Wieso bewegen sich Bilder in Kino und Fernsehen? Wann lernten die Bilder sprechen und welche Tricktechniken wurden im Film verwendet? Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen zum Thema Trick und Filmtechnik bekommen die jungen Besucher während eines geführten Rundgangs durch die Ständige Ausstellung Film. Er beginnt bei den deutschen Filmpionieren, streift die frühen Jahre des deutschen Kinos und erklärt die Anfänge des Tonfilms. Anhand von Filmen wie dem Klassiker „Metropolis“ wird Einzelbildanimation in Handarbeit illustriert. Dieses speziell für Kinder entwickelte Angebot bietet an einzelnen Stationen die Möglichkeiten zum Anfassen und Erfahren. Das Angebot kann mit dem Workshop „Mein eigener Trickfilm“ kombiniert werden.

Buchbares Angebot:

60 min, 60 €
zzgl. 2 € Eintritt p.P. (Erwachsene 3 €)
ab 8 Jahre

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Werner Krauß in DAS CABINET DES DR. CALIGARI, D 1920, Quelle: Deutsche Kinemathek

Zauberei! Trickreiche Filme und magische Bilder
Filmgespräch

Film und Zauberei sind nahe Verwandte, beide machen Außerordentliches möglich: Unbelebtes wird lebendig, Gegenstände bewegen sich wie von Zauberhand, Übersinnliches wird sichtbar. Bereits in der Anfangszeit der Kinematografie wurde mit allerhand Tricks gearbeitet, und bis heute gehört das Zaubern mit Bildern zum Filmemachen. Zauberei! führt die Teilnehmenden in die Welt und die Geschichte des Filmtricks ein: Bei einer kurzen thematischen Führung durch die Ständige Ausstellung lernen sie die Grundlagen der Filmtechnik und frühe Trickarbeiten kennen. Anschließend liefert ein Filmprogramm mit Beispielen aus mehr als 100 Jahren Filmgeschichte die Grundlage für ein gemeinsames Gespräch.

Buchbares Angebot:

120 min, 100 €
zzgl. 2 € Eintritt p.P. (Erwachsene 3 €)
Ab 8 Jahre
Max. 20 Personen

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin


Legetrick: Bild für Bild zum eigenen Kurzfilm. Quelle: Deutsche Kinemathek

Mein eigener Trickfilm
Workshop

Trickfilme selber machen muss nicht schwer sein! Nach einer kurzen Einführung zur Funktionsweise des bewegten Bildes und zu verschiedenen Trickfilmtechniken entwickeln die Teilnehmer*innen das Drehbuch zum eigenen Trickfilm-Clip und setzen es anschließend filmisch um. Der Trickfilm-Clip wird mit zweidimensionaler Legetricktechnik Bild für Bild (Stop-Motion-Technik) mit Hilfe von Trickbox und digitaler Kamera hergestellt. Der Workshop kann mit dem thematischen Rundgang „Trick und Technik“ kombiniert werden.

Buchbares Angebot:

180 min, 150 € für Gruppen bis 10 Personen
180 min, 300 € für Gruppen bis 20 Personen
ab 8 Jahre

Buchung:
> 030 247 49 888
museumsdienst@kulturprojekte.berlin