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Brigitte Meier-Denninghoff (1923 – 2011) gehört zu den wenigen deutschen Bildhauerinnen und Zeichnerinnen, die in den 1950-70er Jahren international Karriere machten. Als einzige Bildhauerin und Frau ist sie Mitbegründerin der Gruppe ZEN 49. Meilensteine ihres Erfolgs sind Einladungen 1959 und 1964 zur documenta in Kassel und 1962 zur Biennale in Venedig. Sie erhält wichtige Kunstpreise und ist in relevanten Publikationen zur Skulptur nach 1945 vertreten. Dennoch wird sie heute oft nur als Teil des erfolgreichen Berliner Duos Matschinsky-Denninghoff wahrgenommen. Ihr Mann Martin Matschinsky (1921–2020), zunächst Fotograf und Schauspieler, unterstützte ab 1955 seine Frau bei der Umsetzung der Skulpturen. Ab 1970 signierten die beiden diese zusammen und legten damit den Grundstein für die Marke Matschinsky-Denninghoff. Auch Skulpturen, mit denen die Künstlerin 1955 bis 1970 international bekannt geworden war, erklärte das Paar rückwirkend zum gemeinsamen Werk. Ihre großformatigen, ikonischen Arbeiten prägen den öffentlichen Raum vieler westdeutscher Städte.
Die Ausstellung wertet erstmals umfassend den Nachlass aus. Er umfasst eine Fülle unbekannten Materials, darunter Skulpturen, Zeichnungen und Dokumente zu Brigitte Meier-Denninghoff. Sie legen eine neue Sicht auf das Frühwerk der Künstlerin nahe.