BERLINISCHE GALERIE

Loredana Nemes, Max und Corrine, aus der Serie: Blütezeit, 2012 © Loredana Nemes

Loredana Nemes.
Gier Angst Liebe. Fotografien 2008–2018
22. Juni bis 15. Oktober 2018

Führung

Entdeckungslust und Künstlerinnen haben einen hohen Stellenwert im Programm der Berlinischen Galerie. Aus diesem Grund besitzt das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur eine Vielzahl an Werken der Fotokünstlerin Loredana Nemes (* 1972).
Ihre erste Einzelausstellung in einem Kunstmuseum umfasst ca. 120 Fotowerke – im Zentrum stehen Menschenportraits, die Poesie und der Surrealismus des Alltags. Nemes fokussiert schon lange auf soziale und heute hochpolitisch relevante Themen wie Identität und Persönlichkeit. Mit den Stilmitteln der Schärfe, Unschärfe und Abstraktion reflektieren ihre Bilder zum Teil auch Unsicherheiten, Unwissen und Ängste der Betrachter*innen. Nemes‘ Vorteil und Motor sind ihre Erfahrungen aus drei verschiedenen Kulturkreisen: Rumänien, ihr Geburtsland, Iran, ein Zwischenaufenthalt in ihrer Kindheit, und die Bundesrepublik. Zunächst hatte sie Mathematik und Germanistik studiert, in Berlin entschied sie sich dann für einen weiteren Neuanfang: eine Laufbahn als freie Fotografin.

Buchbares Angebot:

60 min, 60 €
90 min, 80 €
zzgl. erm. Eintritt
Eintritt bis 18 Jahre frei
Fremdsprachenzuschlag 10 €

Buchung:
Museumsdienst Berlin
Tel. 030 24 74 98 88
museumsinformation@kulturprojekte.berlin


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E. Paolozzi, Bunk © Trustees of the Paolozzi Foundation, Lic. by VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Eduardo Paolozzi. Lots of Pictures – Lots of Fun
Bis 28. Mai 2018

Führung

Die Ausstellung des britischen Künstlers Eduardo Paolozzi setzt ihren Schwerpunkt auf die mediale Wandlungsfähigkeit des Künstlers: Skulpturen, Siebdrucke, Grafiken und Collagen werden in der Berlinischen Galerie das erste Mal im Zusammenspiel in Berlin gezeigt. Besonderes Augenmerk gilt dabei den Werken aus den Jahren 1974/75, die Paolozzi als DAAD-Stipendiat in Berlin verbrachte.
Sein künstlerisches Interesse an neuen Formen und Prozessen, entliehen aus Wissenschaft und Technik, prägen die eklektischen Skulpturen, Grafikarbeiten und phantasievollen Collagen, deren Symbolhaftigkeit die Entwicklungen unserer modernen Informationsgesellschaft wiederspiegeln.

Die Werkschau bietet Raum für spannende Fragen zur eigenen Lebenswelt wie auch zu Paolozzis künstlerischer Experimentierfreude: Wie hat der Künstler mittels Collage-Technik Skulpturen geschaffen? Was ist Sampling? Welchen Einfluss übte das Berlin der 1970er Jahre auf den Künstler und sein Werk aus?

Buchbares Angebot:

60 min, 60 €
90 min, 80 €
zzgl. erm. Eintritt
Eintritt bis 18 Jahre frei
Fremdsprachenzuschlag 10 €

Buchung:
Museumsdienst Berlin
Tel. 030 24 74 98 88
museumsinformation@kulturprojekte.berlin


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Zirkeltraining in der Berlinischen Galerie © Foto: Harry Schnitger

Zirkeltraining: Kunst.
Thema: Parcours der Kunststile

In der Seminarreihe entdecken Sie die Sammlungspräsentation der Berlinischen Galerie als facettenreichen Rundgang durch die Kunst Berlins von 1880 bis 1980. Der sportlich-diskursive Parcours führt Sie zu Hauptwerken aus Malerei, Grafik, Skulptur, Fotografie und Architektur.

Diesmal soll sich alles um die verschiedenen Kunststile vom Ende des
19. Jahrhundert bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhundert drehen, die sich an in Berlin entstandenen Kunstwerken in zahlreichen Ausprägungen beobachten lassen. Unter die Lupe genommen werden unter anderem der Realismus eines Anton von Werner, der Impressionismus eines Walter Leistikow, der Expressionismus eines Georg Tappert, der Dadaismus einer Hannah Höch, die Neue Sachlichkeit eines Otto Dix bis hin zur Abstrakten Malerei eines Fred Thieler. Wie man die Stile gemeinhin zu unterscheiden weiß, möchte dieses Zirkeltraining vor Augen führen.

06.04. bis 25.05.2018, jeden Freitag, 16:00–17:30 Uhr
Seminargebühr 11 € pro Termin, inkl. Museumseintritt
(bei Buchung aller 8 Termine: Kombi-Ticket 75 €).

Programm:

  • 06.04. Vom Realismus zum Jugendstil
  • 13.04. Vom Jugendstil zum Impressionismus
  • 20.04. Vom Impressionismus zum Postimpressionismus
  • 27.04. Vom Postimpressionismus zum Expressionismus
  • 04.05. Vom Expressionismus zum Dadaismus
  • 11.05. Vom Dadaismus zum Konstruktivismus
  • 18.05. Vom Konstruktivismus zur Neuen Sachlichkeit
  • 25.05. Von der Neuen Sachlichkeit in die Abstraktion

Referent:

Thomas R. Hoffmann

Begrenztes Platzkontingent, wir empfehlen rechtzeitiges Erscheinen.


Heinz Lieber, Panorama Alexanderplatz, Fotografie, 1972, © Rechtsnachfolger Heinz Lieber, Repro

Kunst in Berlin 1880-1980.
Sammlung der Berlinischen Galerie

Überblicksführung

Die Berlinische Galerie präsentiert viele Kunstwerke, die auf Geschichte und Gegenwart der Stadt Berlin Bezug nehmen. Malerei, Bildhauerei, Installation, neue Medien, Fotografie und Architektur berichten von Ereignissen der Weimarer Zeit bis heute und entfalten dabei ein vielseitiges Bild der Stadt, ihrer Menschen und ihrer Künstlerinnen und Künstler.

Buchbares Angebot:

60 min, 60 €
90 min, 80 €
Fremdsprachenzuschlag 10 €

Buchung:
Museumsdienst Berlin
Tel. 030 24 74 98 88
museumsinformation@kulturprojekte.berlin


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