Berlinische Galerie

Jeanne Mammen, o. T. (Selbstbildnis), o. D. (um 1926), © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Repro: © Mathias Schormann

Jeanne Mammen - Die Beobachterin
Retrospektive 1910-1975

06. Oktober 2017 bis 15. Januar 2018

Übersichtsführung
Die Zeichnerin und Malerin Jeanne Mammen (1890-1976) ist eine der sperrigsten und schillerndsten Figuren der jüngeren Kunstgeschichte.Als Berliner Künstlerin durchlebte sie zwei Kriege, Zerstörung, Armut und den Wiederaufstieg aus Ruinen auf sehr eigene und produktive Weise. Als Einzelgängerin und scharfsinnige Beobachterin entwickelte Mammen sich zu einer kraftvollen Persönlichkeit mit klarer Botschaft: Distanz schafft Nähe. Sie scheute kein Milieu und keine Erfahrung. Sie porträtierte glamouröse Zeitgenossen, den neuen Typus der selbstbewussten Frau ebenso wie das frivole Nachtleben oder Figuren am Rande der Gesellschaft – es entstanden unverwechselbare Ikonen der „Goldenen Zwanziger“. Nach 1945 wurde ihr Werk komplett abstrakt. Jeanne Mammens Schaffen ist einer breiten Öffentlichkeit bisher wenig bekannt.Ihre Verschlossenheit, das Fehlen von Tagebüchern, ausführlicherer Korrespondenzen oder Lebenspartnern erschweren einen leichten Zugang. Die Berlinischen Galerie widmet Mammen deshalb eine umfangreiche Retrospektive. Das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur zeigt 170 Arbeiten aus über 60 Schaffensjahren. Den Schwerpunkt bilden rund 50 Gemälde. 

Gruppen:
nach Vereinbarung
60 min / 90 min
60 € / 80 € zzgl. erm. Eintritt (Eintritt bis 18 Jahre frei)
Fremdsprachenzuschlag: 10 €

Buchung:

Museumsdienst Berlin, Tel. 030 24 74 98 88
museumsinformation@kulturprojekte.berlin

 

 

"Passing" & "Waiting #1", 2017, Courtesy the artist and König Galerie, Berlin; Galerie Peter Kilchmann, Zürich; Galleria Raffaella Cortese, Mailand/ Milan

Monica Bonvicini – 3612,54 m³ vs 0,05 m³

16. September 2017 - 26. Februar 2018

Übersichtsführung
In der Berlinischen Galerie entwickelt Bonvicini für die erste große Ausstellungshalle eine Rauminstallation, die sich unter anderem mit dem Begriff und der Funktion der Fassade auseinandersetzt. Die Präsentation findet zeitgleich zu ihrer Teilnahme an der 15. Istanbul Biennale statt und wird Elemente aus beiden Städten, Berlin und Istanbul, enthalten.

Monica Bonvicini zählt seit über 20 Jahren zu den einflussreichsten Gegenwartskünstlerinnen. In Videoarbeiten und Rauminstallationen wie auch Zeichnungen und Skulpturen untersucht sie Fragen, die um die Themen Architektur, Gender, Macht und Sexualität kreisen und soziale, politische und ökonomische Felder berühren. Dabei thematisiert sie insbesondere den institutionellen Betrachterraum. Ihre orts-, macht- und geschlechtsspezifischen Anspielungen auf Normen der architektonischen und künstlerischen Moderne berühren somit auch buchstäblich die Grenzen zwischen Werk und Rezipienten.

Gruppen:
nach Vereinbarung
60 min / 90 min
60 € / 80 € zzgl. erm. Eintritt (Eintritt bis 18 Jahre frei)
Fremdsprachenzuschlag: 10 €

Buchung:
Museumsdienst Berlin, Tel. 030 24 74 98 88
museumsinformation@kulturprojekte.berlin

 

 

Felix Nussbaum, Der tolle Platz, 1931, © VG BILD-KUNST, 2014

Kunst in Berlin 1880-1980.
Die Sammlung der Berlinischen Galerie

Überblicksführung
Die Berlinische Galerie präsentiert viele Kunstwerke, die auf Geschichte und Gegenwart der Stadt Berlin Bezug nehmen. Malerei, Bildhauerei, Installation, neue Medien, Fotografie und Architektur berichten von Ereignissen der Weimarer Zeit bis heute und entfalten dabei ein vielseitiges Bild der Stadt, ihrer Menschen und ihrer Künstlerinnen und Künstler.

Gruppen:
nach Vereinbarung
60 € / 80 €  zzgl. erm. Eintritt
60 / 90 min
Fremdsprachenzuschlag: 10 € (Englisch)

Buchung:
Museumsdienst Berlin, Tel. 030 24 74 98 88
museumsinformation@kulturprojekte.berlin