Berlinische Galerie

Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur

Kunst zum Anfassen und Hören: Original und Tastmodell des Werkes „Tänzerin Baladine Klossowski (Merline)“ von Eugen Spiro, 1901, © VG Bild-Kunst Bonn, 2017, © Foto: Harry Schnitger

Die Berlinische Galerie ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Das Museum verfügt über ein Bodenleitsystem für Blinde und Sehbehinderten Personen, einen tastbares Raumplan sowie eine Audioguide sind an der Kasse erhältlich. Es sind 7 Tastmodelle vorhanden und eine AppTour mit 17 Stationen. Weitere Informationen zur Barrierefreiheit in der Berlinischen Galerie

Öffentliche Tastführungen 

Öffentliche Tastführungen laden zu einem dialogischen Rundgang durch die Ausstellung "Jeanne Mammen. Die Beobachterin" ein. Die Führung räumt viel Zeit für eine intensive Auseinandersetzung mit der Kunst und Fragen der Teilnehmenden ein. Ausführliche Bildbeschreibungen werden durch Tastmodelle und Materialproben unterstützt.
Die Tastführungen richten sich in erster Linie an blinde und seheingeschränkte Besucher*innen, um den Dialog in kleinen Gruppen zu gewährleisten. Zum Termin am 6. Januar 2018 sind blinde und sehende Besucher*innen eingeladen, die Ausstellung gemeinsam zu entdecken und über die Wahrnehmung auf unterschiedlichen Sinnesebenen in Austausch zu kommen.

Sonderausstellung Jeanne Mammen – Die Beobachterin.
So. 10.12.2017 von 11:00–13:00 Uhr
Sa. 06.01.2018 von 16:00–18:00 Uhr

Sammlungspräsentation
So. 28.01.2018 von 11:00–13:00 Uhr
So. 29.04.2018 von 16:00–18:00 Uhr
So. 29.07.2018 von 11:00–13:00 Uhr

Tastführung für Gruppen zur Sammlungspräsentation können auch individuell beim Museumsdienst Berlin gebucht werden.

Anmeldung und Buchung:
Museumsdienst Berlin, Tel. 030 247 49 888
museumsinformation@kulturprojekte.berlin

Barrierefreies Hörerlebnis mit Audio-App; v. d. Werk „Der tolle Platz“ v. F. Nussbaum, 1931 © Berlinische Galerie Foto: Harry Schnitger

Öffentliche Führung in deutscher Gebärdensprache 

Sonderausstellung Jeanne Mammen – Die Beobachterin. 
So. 10.12.2017 von 15:00–16:00 Uhr

Die Zeichnerin und Malerin Jeanne Mammen (1890–1976) ist eine der sperrigsten und schillerndsten Figuren der jüngeren Kunstgeschichte. Als Berliner Künstlerin durchlebte sie zwei Kriege, Armut und den Wiederaufstieg aus Ruinen auf sehr eigenen und produktive Weise. Die Einzelgängerin und scharfsinnige Beobachterin scheute kein Milieu und keine Erfahrung. Mammen porträtierte glamouröse Zeitgenossen, den neuen Typus der selbstbewussten Frau ebenso wie das frivole Nachtleben oder Figuren am Rande der Gesellschaft. Weitere Informationen zur Ausstellung

Die Führung wird simultan in Deutsche Gebärdensprache übersetzt.
Die Teilnahme an der Führung ist im Museumseintritt enthalten. 

Information und Beratung:
Museumsdienst Berlin, Tel. 030 24 74 98 88
museumsinformation@kulturprojekte.berlin